Heilloses Durcheinander bei der Bearbeitung von Zensus
Mit Schreiben vom 11.05.2022 habe ich die Anfrage von Zensus - bar jedes Datenschutzes (für Mieter von Immobilien) erhalten, aber so scheint es seitens des Amtes in Ordnung zu sein. Ich habe alles ausgefüllt und online abgeschickt, eine Bestätigung wurde mir online geschickt und eine Kopie aller von mir eingetragenen Angaben.
Am 20.10.2022 kommt die Anfrage nochmal. Ich schreibe ausführlich, dass ich alles abgegeben habe und die Bestätigung erhalten. Gleichzeitig tue ich meinen Unwillen darüber kund, dass für solche Erinnerungsschreiben Papier und Porto verschwendet werden (Steuergelder), statt ordentlich nachzuschauen, wer geantwortet hat und wer nicht.
Daraufhin wird mir mitgeteilt, dass man keinen Eingang feststellen konnte. Des weiteren wird vermutet, ich hätte vielleicht undeutlich geschrieben. Online undeutlich? Schwer zu verstehen.
Ich schildere den Sachverhalt noch einmal per Mail.
Am 21.11.2022 bekomme ich dasselbe dicke Schreiben nochmal mit der drohenden Aufforderung, meiner Verpflichtung bis zum 12.12.2022 nachzukommen.
Hätte ich jemals so gearbeitet, hätte ich meine Kündigung bekommen.
Im Internet findet man Fotos von Frau Dr. Franziska Tollnek, der Leiterin des Statistischen Landesamtes Baden-Württembergs. Optimistisch schaut sie in die Kamera inmitten von Rollfahrzeugen bei der Post, in denen Tausende von Briefen liegen.
Sie wird sehr gelobt, es gibt reichlich Kommentare dazu, über sie und über diese Maßnahme. Auch Publikationen kann man finden ...
Leider scheint bei dieser Umfrage jedoch nichts zu klappen. Man findet nichts mehr, macht aber nichts.
Man schickt Schreiben mehrmals durch die Gegend, immer wieder, kostet alles Geld, macht auch nichts.
Wenn man als Leiterin (in meinen Mails) direkt angesprochen wird, antwortet man nicht.
Macht alles nichts.
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