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Fehlende Wertschätzung
Nach unserer ersten Reise mit Dolce Vita im vergangenen Jahr hatten wir in diesem Jahr drei weitere Busreisen gebucht.
Leider gab es bei den ersten beiden Reisen Gründe für Reklamationen. Die erste Reklamation hatten wir unmittelbar nach der Reise per E-Mail geschickt. Über zwei Monate haben wir keine schriftliche Antwort erhalten. So geht man nicht mit Kunden um.
Immer wieder wurden wir bei telefonischen Nachfragen vertröstet. Mal war der Chef auf einer Messe, mal auf einer Reise - nie war er für uns zu sprechen.
Die Unterbringung bei unseren Reisen erfolgte jeweils in maximal 3 Sterne Hotels. Im Hotel Alpi wurde uns das schlechteste Zimmer zugewiesen. Dieses war im 4. Stock nach hinten, wo direkt vor unserer Zimmertür ein Aufstieg zum Dach war. Das sah alles nach inoffiziellem Hinterbereich aus, wo eigentlich keine Gäste zugelassen werden sollten. Alle anderen mitreisenden Gäste von Dolce Vita, mit denen wir gesprochen hatten, bekamen renovierte Zimmer nach vorne mit Blick auf den See und geraden, hellen und freundlichen Fluren. Diese Zimmer waren schöner und hatten einen Balkon. Unser Zimmer war klein und statt einem schönen Blick auf den See hatten wir den Blick auf die Bahnlinie, auf der sowohl Personen- als auch Güterzüge lautstark vorbei rauschten.
Mitreisende Gäste hatten uns ihr Zimmer gezeigt und wir Ihnen unser Zimmer. Dadurch hatten wir auch vor Ort die Bestätigung erhalten, dass uns ein deutlich schlechteres Zimmer zugewiesen wurde. Diese Gäste und wir nennen unser Zimmer die letzte Absteige. Wir haben genauso viel bezahlt wie die anderen Gäste. Das geht nicht, dass alle ein renoviertes Zimmer bekommen und wir ein unrenoviertes, noch dazu mit kaputtem Mobiliar und uralt. Das ist unfair und ungerecht. Wir haben von unserem Zimmer und von dem Zimmer der Mitreisenden mehrere Fotos gemacht und Dolce Vita als Nachweis mitgeschickt.
Bei unserer zweiten Fahrt in diesem Jahr gab es ein Problem mit dem Zubringer-Service. Als wir um 18:55 Uhr in Langenselbold ankamen, wartete niemand auf uns. Der eingesetzte Busfahrer war nicht informiert. Er versuchte dann, jemanden vom Dolcevita-Reiseclub zu erreichen. Mitfahrende Gäste versuchten es parallel bei unserem vorherigen Busfahrer und bei der Notfall-Nummer. Leider erfolglos. Wozu gibt es eine Notfall-Nummer, wenn man niemanden erreicht. Nach 20 Minuten hin und her telefonieren bekamen wir vom Busfahrer endlich die erlösende Nachricht, dass jetzt ein Transferbus zu uns losfährt und in 10 Minuten am Parkplatz eintreffen werde. Das heißt, ohne unsere ganzen Telefonate wäre kein Zubringer Bus zu uns gekommen. Ein Ding der Unmöglichkeit.
Heute haben wir endlich nach mehrmaligen Anrufen und Androhung eines Anwalts eine Antwort auf unsere Reklamationen erhalten. Tenor: Es tut uns leid. Fehler können passieren. Und als Schlusssatz: "Wir sehen daher Ihre Reklamationen als keine richtigen Beschwerden an und bitten daher, von weiteren Buchungen in unserem Unternehmen abzusehen." Zu dieser Erkenntnis waren wir bereits selbst nach der ersten Reise in diesem Jahr gekommen. Bei Dolce Vita hätten wir ohnehin nicht mehr gebucht, denn ein solches ignorantes und schäbiges Benehmen dulden wir auf keinen Fall.
In anderen Rezensionen hat der Geschäftsführer von Dolce Vita eine Antwort eingestellt, dass der Ersteller es ausschließlich auf eine Entschädigung angelegt hätte. Es scheint eine Masche zu sein, dass der Chef sich immer rausredet, so dass er nichts bezahlen muss. In unserem Fall hatten wir durchaus berechtigte Reklamationen, für die andere Reiseveranstalter eine Entschädigung vorgenommen hätten. Nach solchen schrecklichen Erfahrungen (schlechteres Zimmer, obwohl alle aus unserem Bus das gleiche bezahlt haben und wir keinen Ausgleich erhalten haben; nicht abgeholt werden vom Treffpunkt; ignorieren unserer Mails und Telefonaten und vieles mehr) und nicht darauf eingehen, geht überhaupt nicht.
Wir fahren lieber bei Veranstaltern mit, die ihren Gästen gegenüber eine Wertschätzung entgegenbringen und darauf achten, dass ihre Gäste zufrieden sind.
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